Hundeauslauf Arkenberge: Natur im Berliner Norden
Das Hundeauslaufgebiet Arkenberge im Norden Berlins ist ein echtes Naturerlebnis: rund 40 Hektar aus Wald, Feld und Wasser, langgestreckt und weit weg vom Großstadttrubel. Für viele aus Pankow, Prenzlauer Berg und Mitte ist es die ruhige Entlastung zum überfüllten Mauerpark. Dieser Beitrag gehört zu unserem Überblick aller Hundeauslaufgebiete in Berlin.
Auf einen Blick
- Bezirk: Pankow, Ortsteil Blankenfelde – im Norden Berlins
- Größe: rund 40 Hektar, langgestreckt; Mix aus Wald, Feld und Wasser
- Freilauf: ja, offizielles Hundeauslaufgebiet
- Wasser: flacher Kanal (Blankenfelder Graben); am Baggersee gilt Leinenpflicht
- Landmarke: die Arkenberge – mit 121,9 m die höchste Erhebung Berlins (Gipfel gesperrt)
- Anfahrt: am besten mit dem Auto (Am Schafstall); ÖPNV begrenzt
Inhalt
Wo liegt das Hundeauslaufgebiet Arkenberge?
Das Gebiet liegt im Norden des Bezirks Pankow, im Ortsteil Blankenfelde – deshalb ist es auch als Hundeauslaufgebiet Blankenfelde bekannt. Es ist ein relativ schmales, langgezogenes Freilaufgebiet mit einem schönen Mix aus Wald, Feldern und einem kleinen Kanal, verwaltet von den Berliner Forsten und dem Bezirk. Aus dem südlichen Pankow, aus Prenzlauer Berg und Mitte ist es gut erreichbar und eine willkommene, ruhige Alternative zu den vollen Innenstadtflächen.
Darf mein Hund frei laufen – und wo nicht?
Ja, Arkenberge ist ein offiziell ausgewiesenes Hundeauslaufgebiet, in dem Hunde frei laufen dürfen. Wichtig ist die Abgrenzung zum benachbarten Arkenberger Baggersee: Dort ist das Baden für Mensch und Hund offiziell nicht erlaubt, und Hunde dürfen nur angeleint an den See. Das Areal liegt zwischen Landschaftsschutzgebieten und wird auch von Reitern und Landwirten genutzt – Rücksicht und ein verlässlicher Rückruf gehören also dazu, und im Zweifel hilft die Beschilderung vor Ort.
Kann mein Hund hier baden?
Nur eingeschränkt. Der kleine Blankenfelder Graben ist sehr flach und reicht für eine kurze Abkühlung der Pfoten, mehr nicht. Sein Wasser stammt aus dem Klärwerk, weshalb vom Baden und Trinken offiziell abgeraten wird. Der angrenzende Baggersee sieht verlockend aus, ist aber wie erwähnt zum Baden nicht freigegeben. Und ein praktischer Tipp: Durch die feuchte Umgebung gibt es im Sommer viele Mücken – ein Mückenschutz für dich selbst ist keine schlechte Idee.
Was ist mit dem höchsten Berg Berlins?
Direkt nebenan liegen die namensgebenden Arkenberge – mit 121,9 Metern die höchste Erhebung Berlins. Wie der Teufelsberg sind sie kein natürlicher Hügel, sondern aus Bauschutt aufgeschüttet. Einen offiziellen Zugang zum Gipfel gibt es allerdings nicht: Das Gelände ist weiterhin Betriebsgelände der Deponie und gesperrt. Als markante Landmarke am Horizont gehören die Berge aber zum besonderen Charakter des Gebiets.
Wie komme ich hin – und worauf sollte ich achten?
Am einfachsten kommst du mit dem Auto: Die Adresse Am Schafstall (13159 Berlin) führt zu einem kleinen Parkplatz direkt am Eingang; weitere Stellplätze gibt es etwas weiter an der Straße beim Baggersee, rund zehn Minuten Fußweg entfernt. Mit den Öffentlichen ist das Gebiet am Stadtrand nur eingeschränkt erreichbar. Zwei Hinweise für unterwegs: Bei und nach Regen wird der Boden sehr matschig und steht teils unter Wasser, mit unebenen Pfützen, in denen sich Hunde beim Toben verletzen können. Und weil es feste Kotbeutelspender hier nicht gibt und viel los ist, gilt besonders: eigene Beutel mitnehmen und alles einsammeln.
Diese Seite dient der lokalen Orientierung (Stand Juni 2026). Maßgeblich sind die Beschilderung und die Hinweise vor Ort sowie die jeweils gültigen Regelungen des Landes Berlin und des zuständigen Bezirks.
Sascha Wiengarn
Gründer & Geschäftsführer von BARFbike. Schreibt über artgerechte Rohfütterung aus der Praxis eines Berliner BARF-Lieferdienstes. Mehr über BARFbike
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