Shopware Freelancer, Agentur — oder Entwicklung ohne Agenturapparat
Shopware-Entwicklung in voller Tiefe — Datenmodell, Backend, Storefront, Schnittstellen. Was du bei uns nicht mitbezahlst, ist der Apparat drumherum: Projektleitung, Account Management, Etagen.
Der Punkt, an dem der Standard aufhört
Irgendwann steht in jedem Shop eine Anforderung, die Shopware nicht abdeckt
Nicht als Sonderfall, sondern als ganz normaler Dienstagvormittag. Drei davon kennen wir besonders gut, weil sie bei uns selbst auf dem Tisch lagen.
Geschäftskunden wollen andere Preise
Netto statt brutto, Rechnungskauf statt Vorkasse, ausgehandelte Konditionen statt Listenpreis — und mehrere Besteller auf einem Firmenkonto.
Der Bestand stimmt nicht
Die Zahl im Shop ist nicht die Zahl, die du zusagen kannst. Ein Teil ist durch offene Bestellungen versprochen, anderes noch im Zulauf.
Der Liefertermin ist geraten
„Lieferzeit 2–4 Tage" ist keine Zusage. Kunden wollen einen Tag wählen, den du auch halten kannst — inklusive Touren und Kapazität.
Solche Anforderungen haben wir nicht aus Lastenheften kennengelernt, sondern beim Bauen — wieder und wieder. Seit Shopware 5, heute auf Shopware 6. Aus den Lösungen, die sich durchgesetzt haben, sind acht Erweiterungen geworden.
Die dritte Möglichkeit
Die Tiefe einer Agentur, ohne den Apparat
„Freiberuflich" ist eine steuerliche Einordnung für Einzelpersonen — wir sind eine Gesellschaft, die Software entwickelt und verkauft. „Agentur" wiederum verspricht Team, Büro, Projektleitung und Account Management. Das Können einer Agentur bringen wir mit, den Verwaltungsbau darum herum nicht — und du bezahlst ihn entsprechend auch nicht mit.
Volle Tiefe statt einer Disziplin: Datenmodell, Backend, Storefront, Schnittstellen, Performance, SEO-Technik. Kein „dafür müssten wir jemanden dazuholen".
Kurzer Draht statt Abstimmungskette: Du schreibst dem, der den Code geschrieben hat. Keine Projektleitung, die übersetzt, kein Ticket, das erst durch drei Hände geht.
Was der Neobroker für die Filialbank ist, sind wir für die Agentur: dieselbe Leistung — ohne die Etagen, die du mitfinanzierst.
Nebenbei betreiben wir selbst einen Shopware-Shop — nicht als Geschäftsmodell, sondern als Prüfstand. Jede Erweiterung läuft dort im echten Alltag, bevor sie jemand anderes einsetzt.
Der ehrliche Vergleich
Was ist besser: ein Shopware Freelancer oder eine Agentur?
Das hängt davon ab, was du brauchst — und beide haben Stärken, die wir nicht haben. Bei der Agentur bezahlst du Struktur, beim Freelancer Nähe. Wir liegen dazwischen.
| Agentur | Freelancer | Ertragswerke | |
|---|---|---|---|
| Was du bekommst | Projekt über mehrere Gewerke | Umsetzung einer klaren Aufgabe | fertige Erweiterung, plus Anpassung |
| Ansprechpartner | Projektleitung, selten der Entwickler | der Entwickler selbst | der Entwickler selbst |
| Ausfallsicherheit | hoch, Vertretung im Team | hängt an einer Person | das Produkt läuft bereits |
| Zertifizierung | offizieller Shopware-Partnerstatus möglich | in der Regel keiner | keiner |
| Was du mitbezahlst | Projektleitung, Account, Büro | wenig Overhead | Entwicklung, sonst nichts |
| Blickwinkel | Projekt und Disziplinen | die gestellte Aufgabe | Technik und der Prozess dahinter |
| Passt für | Relaunch, mehrere Gewerke | Einzelanpassung, Bugfix, Zuarbeit | Erweiterungen, Anpassungen, Shop-Technik |
Wofür eine Agentur besser ist
Wenn dein Vorhaben mehrere Gewerke gleichzeitig braucht — Design, Marketing, SEO, Entwicklung. Dazu Ausfallsicherheit: Urlaub oder Krankheit legen kein Projekt lahm. Und Shopware zertifiziert Agenturen offiziell: Silver ab vier Zertifizierungen, Gold ab zehn. Wer einen kompletten Relaunch plant, ist dort besser aufgehoben.
Wofür ein Freelancer besser ist
Bei einer klar umrissenen technischen Aufgabe ist der direkte Weg der kürzeste: kein Projektmanager dazwischen, keine Abstimmungskette, geringere Kosten. Der Preis dafür ist geteilte Aufmerksamkeit — du bist einer von mehreren Kunden — und ein schmaleres Spektrum.
Wofür wir besser sind
Wenn du Shopware-Tiefe brauchst, aber keinen Projektapparat: Bestand, Geschäftskunden, Liefertermine, Content. Dann bekommst du entweder ein Produkt, das die Frage schon beantwortet hat, oder Entwicklung zum Festpreis — statt eines offenen Stundenbudgets.
Wie eine Shopware Agentur arbeitet
Sieben Stationen, bis dein Satz beim Entwickler ankommt
Eine Shopware Agentur ist ein Betrieb mit Rollen. Das ist kein Vorwurf — es ist die Voraussetzung dafür, dass zwanzig Projekte parallel laufen, Urlaub niemanden blockiert und Wissen nicht an einer Person hängt. Es hat nur einen Preis, und der steht nicht allein auf der Rechnung: Zwischen dir und dem, der den Code schreibt, liegen mehrere Übergaben.
Account Management
Nimmt deine Anfrage auf. Kaufmännischer Ansprechpartner — kennt dein Sortiment, nicht dein Datenmodell.
Projektleitung
Plant, schätzt, terminiert. Übersetzt zwischen dir und dem Team — und ist ab jetzt deine Ansprechperson.
Konzept & Analyse
Schreibt auf, was gebaut werden soll. Ab hier zählt das Dokument — nicht mehr der Satz, mit dem du angefangen hast.
Entwicklung
Baut, was im Dokument steht. Sieht dich in der Regel nie und hat keinen Anlass, deinen Prozess zu hinterfragen.
Qualitätssicherung
Prüft gegen die Spezifikation. Ob die Spezifikation das richtige Problem beschreibt, ist nicht ihre Aufgabe.
Review & Audit
Zweites Augenpaar auf den Code, meist ein Senior. Sinnvoll — und eine weitere Station im Kalender.
Abnahme
Geht zurück über Projektleitung und Account zu dir. Passt es nicht, beginnt die Schleife von vorn.
An jeder Übergabe wird aus einem Bedarf eine Formulierung — und aus einer Formulierung eine Aufgabe. Am Ende steht das Ticket „Tabelle anlegen", und niemand fragt mehr, wofür sie gebraucht wird. Genau an dieser Stelle entsteht das Ergebnis, das formal stimmt und praktisch nichts löst.
Wann dieser Aufbau sein Geld wert ist — und wann nicht
Er ist es wert, wenn dein Vorhaben mehrere Gewerke gleichzeitig braucht. Ein Relaunch verlangt Design, Frontend, Backend, Datenmigration, SEO und Redaktion parallel — das koordiniert eine Shopware Agentur besser als jede Einzelperson. Dazu kommt Ausfallsicherheit: Wer im Urlaub ist, wird vertreten, und das Wissen bleibt im Haus. Bei mehrjährigen Vorhaben mit festen Reaktionszeiten und vertraglichem SLA ist eine Agentur oder ein Enterprise-Dienstleister schlicht die richtige Adresse. Auch der offizielle Partnerstatus lebt dort: Shopware zertifiziert Agenturen als Silver-Partner ab vier Zertifizierungen und als Gold-Partner ab zehn, jeweils mit festem Ansprechpartner beim Hersteller.
Er ist es nicht wert, wenn dein Anliegen eine klar umrissene technische Aufgabe ist: eine Erweiterung, die es schon gibt, eine Anpassung daran, ein Fehler im Checkout, eine Schnittstelle. Dann bezahlst du Koordination für etwas, das keine Koordination braucht — und nimmst obendrein den Kontextverlust in Kauf, den jede Übergabe mit sich bringt.
Die ehrliche Antwort auf „Shopware Agentur oder nicht" hängt also nicht am Anbieter, sondern am Vorhaben. Wir sind für den zweiten Fall gebaut.
Warum uns
Vier Dinge, die du woanders so nicht bekommst
Kein Ticketsystem
Support per E-Mail, direkt beim Entwickler. Antwort in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen.
Kein Dienst nach Vorschrift
Wir bauen nicht das Ticket, sondern das, was es lösen soll — und fragen vorher nach, wenn beides auseinanderläuft.
Update-fest gebaut
Offizielle Erweiterungspunkte statt Überschreiben, eigene Namespaces und Tabellen, ACL-konform. Ein Core-Update greift nicht in fremden Code.
Festpreis statt Stundenzettel
Erst klären wir, ob sich dein Wunsch an eine bestehende Erweiterung andocken lässt. Danach bekommst du einen Preis, kein offenes Budget.
Unsere Shopware Erweiterungen
Acht Werkzeuge, die aus echten Engpässen entstanden sind
Jedes davon ist aus einer Anforderung entstanden, die in Shopware-Shops immer wieder auftaucht. Alle laufen unter 6.6 und 6.7, ohne Build-Schritt beim Betreiber.
B2B Suite
Firmenkonten mit mehreren Bestellern, Netto-Preise, Freigabe-Workflow, Rechnungskauf und kundenindividuelle Konditionen.
Ansehen → ERPWarenwirtschaft
Zulauf einbuchen, Reserviertes abziehen, echte Verfügbarkeit je Liefertag statt einer einzigen Lagerzahl.
Ansehen → Content & SEOContent Manager
Redaktionsbereich für Ratgeber und Magazin — mit grafischer Auswertung, welcher Cluster welche Hauptseite bedient.
Ansehen → LogistikLiefertermin
Wochenkalender im Checkout, Click & Collect mit Abholcode, Touren, Kapazitäten und PLZ-Liefergebiete.
Ansehen → KassePOS
Verkauf im Laden auf demselben Bestand wie im Shop. Scannen, kassieren, fertig — ohne zweites System.
Ansehen → AboAboCommerce
Wiederkehrende Lieferungen mit planbarem Umsatz — inklusive Bestandsvorschau für das, was schon versprochen ist.
Ansehen → BindungLoyalty & Affiliate
Punkte für Käufe, Empfehlungsprogramm für Bestandskunden — Wiederkauf statt teuer eingekaufter Neukunden.
Ansehen → MobilCompanion App
Der Shop in der Hosentasche: Kennzahlen, Bestellungen und Bestand für iPhone und Android.
Ansehen →Kein Dienst nach Vorschrift
Warum wir fragen, wofür du es brauchst
Der Klassiker in der Auftragsentwicklung: Du bestellst etwas, du bekommst etwas — und kannst es nicht benutzen. „Sie haben nicht gesagt, dass es auch im Frontend erscheinen soll. Wir sollten nur die Tabelle anlegen." Formal korrekt, praktisch wertlos. Wer den Prozess dahinter versteht, stellt die Rückfrage vorher — und liefert etwas, das im Betrieb trägt.
Warenwirtschaft
Das Ticket würde lauten: zeig die Lagerzahl im Backend an. Die richtige Frage ist: welche Zahl kannst du überhaupt zusagen? Ein Teil der Ware ist durch offene Bestellungen längst versprochen, anderes ist bestellt und noch im Zulauf.
Erst wenn Zulauf eingebucht und Reserviertes abgezogen wird, entsteht eine belastbare Zahl — und zwar je Liefertag. Wer nur das Ticket abarbeitet, baut eine Anzeige, auf die sich niemand verlassen kann.
Content und SEO
Das Ticket würde lauten: bau Textfelder und Metadaten. Die richtige Frage ist: welcher Beitrag zahlt auf welche Hauptseite ein — und wo läuft ein Artikel ins Leere, weil ihn niemand verlinkt?
Deshalb hat unser Content Manager nicht nur die Eingabemasken, sondern die grafische Auswertung der internen Verlinkung. Man sieht, welcher Cluster welche Pillar bedient, statt es zu vermuten.
Dass wir diese Rückfragen überhaupt auf dem Schirm haben, hat einen einfachen Grund: Wir betreiben nebenbei selbst einen Shopware-Shop und mussten sie dort beantworten. Entschieden werden sie trotzdem mit Entwicklerbrille — sauber im Datenmodell, nicht als Notlösung im Template.
So läuft eine Anpassung
Von der Idee zum Festpreis in vier Schritten
Du beschreibst
Was im Shop fehlt — in deinen Worten, kein Lastenheft nötig.
Wir prüfen
Lässt sich das an eine bestehende Erweiterung andocken oder braucht es ein eigenes Plugin? Der erste Weg ist meist deutlich günstiger und schneller.
Festpreis
Du bekommst einen Preis, kein offenes Stundenbudget.
Wird gebaut
Und läuft danach im Hauptprodukt mit — bei jedem Update mitgetestet und mitgepflegt.
Eine Regel sagen wir offen dazu: Größere Anpassungen, die du bezahlst, gehen anschließend als Update an alle Kunden.
Das klingt nach einem schlechten Geschäft für dich, ist aber das Gegenteil. Eine Sonderanfertigung, die nur in deinem Shop existiert, wird beim nächsten Shopware-Update zum Problem — sie ist ein Seitenzweig, den niemand pflegt. Läuft deine Funktion dagegen im Hauptprodukt mit, wird sie mitgetestet, solange es das Produkt gibt. Kleinigkeiten, die für alle sinnvoll sind, machen wir ohne Aufpreis. Willst du eine Funktion ausdrücklich exklusiv, geht auch das — sie kostet dann mehr, weil wir den Pflegeaufwand für einen Sonderstand dauerhaft tragen.
Häufige Fragen
Was Kunden uns vorher fragen
Kann ich mir ein Shopware Plugin entwickeln lassen?
Ja, individuelle Entwicklung gibt es zusätzlich zu den fertigen Erweiterungen. Du beschreibst, was im Shop fehlt; wir klären, ob sich das an eine bestehende Erweiterung andocken lässt oder ein eigenes Plugin braucht. Der erste Weg ist meist deutlich günstiger und schneller. Danach bekommst du einen Festpreis statt eines offenen Stundenbudgets.
Was kostet eine individuelle Anpassung an einer bestehenden Erweiterung?
Das hängt davon ab, wem sie nützt. Kleinigkeiten, die für alle sinnvoll sind, machen wir ohne Aufpreis — auf so etwas hätten wir meist selbst kommen können. Größere Wünsche bekommen einen Festpreis, und dann gilt die Regel oben: Die Funktion wird gebaut, du bezahlst sie, und sie geht anschließend als Update an alle Kunden. Willst du sie exklusiv, kostet sie entsprechend mehr.
Überstehen die Erweiterungen ein Shopware-Update?
Sie sind darauf gebaut. Wir erweitern Shopware über die offiziellen Erweiterungspunkte — sw_extends statt Überschreiben, eigene Namespaces und eigene Tabellen, ACL-konform. Damit greift ein Core-Update nicht in fremden Code. Eine Garantie, dass nie etwas anzupassen ist, gibt kein seriöser Anbieter. Der Unterschied ist, dass wir es selbst merken: Dieselbe Erweiterung läuft in unserem eigenen Shop.
Welchen Support bekomme ich?
Support per E-Mail, direkt beim Entwickler statt über ein Ticketsystem, Antwort in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen. Feste Reaktionszeiten sichern wir nicht vertraglich zu; wer ein SLA braucht, ist bei einem Enterprise-Dienstleister besser aufgehoben. Wir sind ein kleiner Anbieter mit einer klaren Nische — für einen Shop ohne eigene IT-Abteilung reicht dieser Rahmen erfahrungsgemäß aus.
Seid ihr zertifizierter Shopware-Partner?
Nein. Shopware zertifiziert Agenturen — Silver ab vier Zertifizierungen, Gold ab zehn, jeweils mit festem Ansprechpartner bei Shopware. Wenn dir dieser Status wichtig ist, ist eine Partneragentur die richtige Wahl. Was du bei uns stattdessen bekommst, ist Entwicklungstiefe ohne Projektapparat — und einen Ansprechpartner, der den Code selbst geschrieben hat.
Erzähl uns, was in deinem Shop fehlt
Eine kurze Beschreibung reicht. Wir sagen dir, ob es eine bestehende Erweiterung schon löst, ob sich etwas andocken lässt — oder ob es ein eigenes Plugin braucht.