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Shopware DATEV Export Plugin

Produktinformationen "Shopware DATEV Export Plugin"

Ertragswerke Buchhaltung: DATEV-Export und Zahlungsart-Korrektur

Zwei Lücken, die am selben Tag im Monat weh tun. Die erste: Shopware liefert keinen Buchungsstapel, also baut jemand von Hand eine Tabelle für den Steuerberater. Die zweite: Die Zahlungsart einer Bestellung lässt sich nachträglich nicht ändern — obwohl Kunden ständig anders zahlen, als sie beim Bestellen angegeben haben. Dieses Plugin schließt beide.

Shopware 6 Plugin Shopware 6.6 & 6.7 EXTF-CSV für den Steuerberater

DATEV-Export: ein Buchungsstapel statt einer Rechnungsliste

Am Monatsanfang exportiert jemand Bestellungen aus Shopware, baut daraus eine Tabelle und schickt sie an den Steuerberater, der sie abtippt. Dieses Plugin erzeugt stattdessen direkt einen DATEV-Buchungsstapel im EXTF-Format — das Format, das jede Kanzlei einlesen kann.

Du wählst einen Zeitraum, das Plugin erzeugt die Datei, die Datei geht an den Steuerberater. Kein Zwischenschritt, keine Formatierungsabsprache, keine Rückfrage, welche Spalte was bedeutet. Was dort ankommt, wird importiert statt abgetippt.

Zahlungsart nachträglich ändern — die Lücke im Standard

In Shopware 6 ist das Zahlungsart-Feld einer bestehenden Bestellung gesperrt. In Shopware 5 ging es noch, seit Version 6 nicht mehr. Das ist die zweite Funktion dieses Plugins.

Der Fall ist Alltag: Der Kunde wählt Vorkasse und zahlt dann per PayPal. Die Kartenzahlung bricht ab, er überweist stattdessen. Er holt die Ware ab und zahlt bar. Shopware lässt Bestellungen ohne abgeschlossene Zahlung zu — also steht in der Bestellung eine Zahlungsart, die mit dem tatsächlichen Geldeingang nichts zu tun hat.

Das Plugin löst das nicht durch Überschreiben, denn dann würde die Historie behaupten, es sei von Anfang an so gewesen. Es legt eine zusätzliche Zahlungstransaktion mit der neuen Zahlungsart an, lässt die alte als abgebrochen stehen und führt die neue als die maßgebliche. Damit bleibt nachvollziehbar, was passiert ist — und der Umsatz läuft gegen das Konto, auf dem das Geld wirklich eingegangen ist.

Warum beides in ein Plugin gehört

Weil das eine das andere kaputt macht. Ein automatisierter Buchungsstapel ist nur so gut wie die Zahlungsart, die in der Bestellung steht. Stimmt sie nicht, automatisierst du einen Fehler — und zwar zuverlässig, jeden Monat.

Zahlungsarten werden buchhalterisch unterschiedlich behandelt: Eine Überweisung landet auf dem Bankkonto, ein Zahlungsdienstleister bekommt ein eigenes Verrechnungskonto, weil er gesammelt und abzüglich seiner Gebühren auszahlt. Wer die Zahlungsart nicht korrigieren kann, bucht den Umsatz gegen das eine Konto, während das Geld auf dem anderen eingeht. Die Differenz fällt erst beim Abschluss auf.

Mehr zum Hintergrund steht im Magazin: Shopware Zahlungsart nachträglich ändern — warum das Feld gesperrt ist.

Verdichtet statt jede Bestellung einzeln

Der Export bildet Sammelbuchungen. Nicht jede Bestellung wird zu einem eigenen Debitorenvorgang, sondern die Umsätze werden über Konto und Gegenkonto verdichtet.

Das ist die entscheidende Designentscheidung. Ein Shop mit zweitausend Bestellungen im Monat erzeugt sonst zweitausend Debitoren, die niemand pflegt und die in der Buchhaltung nur Rauschen sind. Für den Endkundenhandel ist die verdichtete Buchung die richtige Form — und in aller Regel auch die, die die Kanzlei haben will.

Zahlarten als Verrechnungskonten

Jede Zahlart bekommt ihr eigenes Verrechnungskonto: PayPal, Kreditkarte, Rechnung, Vorkasse, Lastschrift. Der Umsatz läuft gegen dieses Konto, und der Zahlungseingang auf dem Bankkonto lässt sich später dagegen ausgleichen.

Enthält eine Rechnung Positionen mit 19 und mit 7 Prozent, entstehen zwei Zeilen mit den jeweils richtigen Beträgen und Steuerschlüsseln. Grundlage sind dabei die Rechnungen, nicht die Bestellungen — gebucht wird, was tatsächlich fakturiert wurde.

Was bewusst nicht drin ist

Dieses Plugin macht keine Einzeldebitoren-Buchhaltung und keinen Belegtransfer, überträgt also keine Rechnungs-PDFs an DATEV Unternehmen online.

Wer offene Posten je Endkunde in DATEV führen will oder den vollständigen Belegtransfer braucht, ist mit einer der großen Schnittstellen besser bedient — und zahlt dafür entsprechend. Für einen Endkundenshop, dessen Kanzlei einen sauberen, verdichteten Stapel möchte, ist der schlanke Weg der schnellere.

Häufige Fragen

Kann ich damit die Zahlungsart einer bestehenden Bestellung ändern?

Ja. Das Plugin legt eine neue Zahlungstransaktion mit der gewünschten Zahlungsart an und führt sie als die maßgebliche. Die ursprüngliche bleibt als abgebrochen sichtbar, sodass die Historie nachvollziehbar bleibt.

Funktioniert das auch bei Gastbestellungen?

Ja. Die Korrektur läuft im Backend an der Bestellung, nicht über das Kundenkonto — ein Konto ist also nicht nötig.

Welche Konten muss ich hinterlegen?

Die Erlöskonten je Steuersatz und je ein Verrechnungskonto pro Zahlart. Das ist einmalige Einrichtung, danach läuft der Export ohne weitere Eingaben. Die Kontenrahmen SKR03 und SKR04 unterscheiden sich hier — frag deinen Steuerberater nach den Nummern, die er sehen will.

Wie oft exportiere ich?

Frei wählbar über den Zeitraum — monatlich ist der Normalfall, wöchentlich bei höherem Volumen.

Werden Gutschriften und Stornos berücksichtigt?

Ja, sie laufen als eigene Belege mit umgekehrtem Vorzeichen in den Stapel.

Brauche ich einen DATEV-Zugang?

Nein. Das Plugin erzeugt eine Datei, die dein Steuerberater importiert. Es baut keine Verbindung zu DATEV auf und benötigt keine Zugangsdaten.

Weiterlesen: Buchhaltung in Shopware im Magazin

1 Artikel erklären die Themen dahinter – von der Einrichtung bis zu den Fallstricken:

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