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Shopware Dynamic Pricing Plugin

Produktinformationen "Shopware Dynamic Pricing Plugin"

Shopware 6 Plugin Shopware 6.6 & 6.7 Dry-Run & Freigabe

Ertragswerke Smart Margin Guard – Preise automatisch, Marge geschützt

Dynamische Preise sind schnell eingerichtet und schnell gefährlich. Eine falsche Regel, ein Einkaufspreis von null, ein Tippfehler in der Marge – und der Shop verkauft über Nacht unter Einstand. Dieses Plugin rechnet Verkaufspreise regelbasiert aus dem Einkaufspreis, aber jede Änderung muss vorher durch harte Grenzen, einen Probelauf und deine Freigabe.

Warum Preisautomatik meist scheitert

Nicht an der Rechenformel. Die ist in zehn Minuten gebaut. Sie scheitert daran, dass niemand sich traut, sie scharf zu schalten – weil der Schaden bei einem Fehler sofort und in voller Höhe eintritt.

Ein Artikel ohne gepflegten Einkaufspreis rechnet mit null und wird verschenkt. Ein Prozentzeichen an der falschen Stelle macht aus 30 Prozent Aufschlag 30 Prozent Abschlag. Und weil Preisänderungen in Shopware ohne Zwischenschritt live sind, merkt man beides erst, wenn die Bestellungen da sind.

Deshalb ist dieses Plugin nicht als Preisrechner gebaut, sondern als Schutzmechanismus mit Rechner darin. Die Reihenfolge ist Absicht.

Die Regel: vom Einkaufspreis zum Verkaufspreis

Eine Regel besteht aus drei Teilen: einer Auswahl, welche Produkte sie betrifft, einem Aufschlag oder einer Zielmarge, und einer Rundung. Aus dem Einkaufspreis wird damit ein Verkaufspreis – nicht einmalig, sondern jedes Mal, wenn sich der Einkaufspreis ändert.

Der Unterschied zwischen Aufschlag und Zielmarge ist der, an dem die meisten Kalkulationen kippen. Ein Aufschlag von 50 Prozent auf 10 Euro Einkauf ergibt 15 Euro Verkauf – das sind aber nur 33 Prozent Marge. Wer 50 Prozent Marge will, muss auf 20 Euro gehen. Beide Rechenwege sind hinterlegt, und die Anzeige sagt dir, welchen du gerade benutzt.

Guardrails: Mindestmarge und harte Untergrenze

Über jeder Regel liegen zwei Grenzen, die sie nicht unterschreiten darf:

  • Die Mindestmarge – der prozentuale Abstand zum Einkaufspreis, der in jedem Fall bleiben muss.
  • Der Hard Floor – ein absoluter Mindestpreis, der auch dann gilt, wenn die Margenrechnung etwas anderes sagt.

Rechnet eine Regel einen Preis darunter, wird er nicht gesetzt. Der Artikel bleibt auf seinem alten Preis und landet in einer Ausnahmeliste, die du dir ansiehst. Der Automatismus stoppt also an der Stelle, an der er teuer würde – statt durchzulaufen und dich hinterher zu informieren.

Probelauf und Freigabe statt Vertrauen

Vor jedem Lauf steht der Dry-Run. Er rechnet alles durch und zeigt dir das Ergebnis, ohne einen einzigen Preis anzufassen: welcher Artikel von welchem auf welchen Preis ginge, wie sich die Marge verändert, welche Artikel an einer Guardrail hängen bleiben.

Erst wenn du diese Liste freigibst, werden die Preise geschrieben. Bei tausend Artikeln sieht man in dieser Liste innerhalb von Sekunden, ob die Regel tut, was sie soll – und zwar bevor der erste Kunde den neuen Preis sieht.

Woher der Einkaufspreis kommt

Die Rechnung ist nur so gut wie ihr Ausgangswert. Deshalb ist die Einkaufspreis-Quelle austauschbar:

  • Eigenständig nutzt den Shopware-Einkaufspreis, also den gepflegten Durchschnitt am Artikel. Das reicht für Sortimente mit stabilen Konditionen.
  • Im Bundle mit der Ertragswerke Warenwirtschaft kommt der letzte tatsächliche Einkaufspreis oder der FIFO-Layer zum Einsatz. Damit rechnet die Regel gegen den Preis, den du wirklich bezahlt hast – nicht gegen einen Mittelwert aus dem letzten Jahr.

Bei schwankenden Einkaufspreisen ist das der Unterschied zwischen einer Marge, die stimmt, und einer, die stimmt, solange sich nichts ändert.

Psychologische Rundung

19,37 Euro ist ein korrekt gerechneter Preis und ein schlechter. Die Rundung bringt jedes Ergebnis auf eine Form, die im Regal funktioniert – auf 9er-Endungen, auf glatte Beträge oder auf ein eigenes Schema. Sie greift nach der Margenprüfung, damit das Runden nicht unter die Mindestmarge drückt.

Häufige Fragen

Ändert das Plugin Preise automatisch im laufenden Betrieb?

Nur, wenn du eine Regel freigibst. Ohne Freigabe bleibt jeder Lauf ein Vorschlag. Es gibt bewusst keinen Modus, in dem Preise unbemerkt live gehen.

Was passiert mit Artikeln ohne Einkaufspreis?

Sie werden übersprungen und in der Ausnahmeliste ausgewiesen. Ein fehlender Einkaufspreis führt nie zu einem gerechneten Verkaufspreis – das ist der häufigste Weg, wie Automatiken Geld verbrennen.

Kann ich einzelne Artikel von einer Regel ausnehmen?

Ja. Die Auswahl einer Regel lässt sich einschränken, und einzelne Artikel können festgesetzt werden, sodass keine Regel sie mehr anfasst.

Brauche ich die Warenwirtschaft dafür?

Nein. Eigenständig rechnet das Plugin mit dem Shopware-Einkaufspreis. Die Warenwirtschaft verbessert die Datenqualität, ist aber keine Voraussetzung.

Sehe ich hinterher, was geändert wurde?

Ja, jeder freigegebene Lauf wird protokolliert – mit altem Preis, neuem Preis und der Regel, die ihn erzeugt hat.

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