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Shopware Gutschein & Guthaben Plugin

Produktinformationen "Shopware Gutschein & Guthaben Plugin"

Shopware 6 Plugin Shopware 6.6 & 6.7 Mehrzweckgutschein-Steuerlogik

Ertragswerke Guthaben & Gutscheine – ein Motor für beides

Kundenguthaben und Wertgutscheine sind für den Kunden zwei verschiedene Dinge, für die Buchhaltung aber dasselbe: ein Betrag, den du schuldest, bis er eingelöst ist. Dieses Plugin führt beides auf einem gemeinsamen Tranchen-Motor – mit sauberer Steuerlogik, nachvollziehbaren Bewegungen und einem Gutschein, den man tatsächlich verschenken kann.

Ein Motor statt zwei Insellösungen

Die meisten Shops lösen Guthaben und Gutscheine getrennt: ein Gutscheincode-Modul hier, eine Guthabenliste da. Danach existieren zwei Töpfe, die sich nicht kennen, und zwei Auswertungen, die nie zusammenpassen.

Hier liegt beides auf einem Tranchen-Motor. Jede Aufladung, jeder gekaufte Gutschein und jede Gutschrift ist eine eigene Tranche mit eigenem Betrag, eigenem Datum und eigenem Verfall. Eingelöst wird immer die älteste zuerst. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber darüber, ob du später sagen kannst, welcher Euro wann hereinkam und wann er verfällt.

Warum die Steuerlogik der schwierige Teil ist

Beim Verkauf eines Wertgutscheins entsteht noch kein steuerpflichtiger Umsatz, solange nicht feststeht, wofür er eingelöst wird. Das ist die Unterscheidung zwischen Einzweck- und Mehrzweckgutschein, und sie ist der Grund, warum ein Gutschein eben kein normaler Artikel ist.

Ein Gutschein, der pauschal über einen Betrag lautet und im ganzen Sortiment gilt, ist ein Mehrzweckgutschein: Beim Verkauf fällt keine Umsatzsteuer an, sie entsteht erst bei der Einlösung – mit dem Satz der dann gekauften Ware. Das Plugin behandelt Wertgutscheine entsprechend, statt sie beim Verkauf pauschal mit 19 Prozent zu verbuchen und dir die Korrektur zu überlassen.

Kundenguthaben: Kontoauszug statt Bauchgefühl

Jeder Kunde hat ein Guthabenkonto mit vollständigem Auszug: Aufladungen, Einlösungen, Gutschriften aus Retouren, manuelle Korrekturen. Jede Bewegung mit Datum, Betrag und Anlass.

Das brauchst du in dem Moment, in dem ein Kunde anruft und wissen will, warum sein Guthaben nicht mehr stimmt – und in dem Moment, in dem dein Steuerberater wissen will, wie hoch die offenen Verbindlichkeiten zum Stichtag waren. Beides sind Fragen, die man ohne Kontoauszug nur schätzen kann.

Guthaben lässt sich auch aktiv vergeben: als Entschädigung nach einer verspäteten Lieferung, als Aktionsguthaben, als Gutschrift statt Rücküberweisung. Der letzte Fall ist der interessante, weil das Geld im Shop bleibt.

Die Gutscheinkarte: verschenken statt Code verschicken

Ein Gutschein, der als Zeichenkette in einer Bestellbestätigung steht, ist kein Geschenk. Deshalb erzeugt das Plugin eine gestaltete Gutscheinkarte – als PDF und als Mail, mit Betrag, Code und einer Gestaltung, die zum Anlass passt. Zwölf Anlässe sind hinterlegt, von Geburtstag über Weihnachten bis Danke.

Dazu kommt der Verschenk-Ablauf: Wer einen Gutschein kauft, kann ihn direkt an eine andere Adresse ausgeben lassen. Der Beschenkte bekommt die Karte, der Käufer die Rechnung.

Cockpit: was draußen ist und was verfällt

Im Backend liegt ein Dashboard über dem gesamten Bestand: ausgegebenes Guthaben, eingelöstes Guthaben, offene Summe, anstehende Verfälle. Gutscheine mit Verfallsdatum werden automatisch entwertet, wenn ihre Frist abläuft – und tauchen vorher in der Übersicht auf, damit die Entscheidung, ob du kulant verlängerst, bei dir liegt und nicht beim Zufall.

Die Kennzahlen sind zusätzlich über das Companion-Protokoll abrufbar, erscheinen also auch in der mobilen App.

Was heute geht – und was noch kommt

Wir sagen das offen, weil es den Unterschied zwischen Kaufentscheidung und Enttäuschung ausmacht: Heute erzeugt, verwaltet, verschenkt und verfolgt das Plugin Guthaben und Gutscheine vollständig – inklusive Verkauf im Shop, Gutscheinkarte, Kontoauszug, Verfall und Cockpit.

Noch nicht enthalten ist die Einlösung des Guthabens direkt im Checkout als Zahlungsmittel. Bis dahin werden Guthaben und Gutscheine im Backend auf die Bestellung angerechnet. Die Checkout-Einlösung ist der nächste Baustein.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Guthaben und Gutschein?

Guthaben gehört einem Kundenkonto und wird aufgeladen oder gutgeschrieben. Ein Gutschein ist übertragbar, hat einen Code und lässt sich verschenken. Technisch laufen beide über denselben Tranchen-Motor, weshalb Auswertung und Verfallslogik identisch funktionieren.

Können Gutscheine teilweise eingelöst werden?

Ja. Der Restbetrag bleibt auf der Tranche stehen und ist weiter verwendbar. Der Kontoauszug zeigt jede Teilbewegung einzeln.

Verfallen Gutscheine automatisch?

Nur wenn du ein Verfallsdatum hinterlegst. Ohne Datum bleibt der Betrag bestehen. Anstehende Verfälle erscheinen vorab im Cockpit.

Wie wird ein Gutscheinkauf steuerlich behandelt?

Wertgutscheine werden als Mehrzweckgutschein behandelt: Die Umsatzsteuer entsteht bei der Einlösung, nicht beim Verkauf. Für die konkrete Verbuchung in deinem Fall ist trotzdem dein Steuerberater zuständig – das Plugin liefert die sauber getrennten Daten dafür.

Kann ich Guthaben statt einer Rücküberweisung vergeben?

Ja, und das ist einer der Hauptgründe für das Plugin. Eine Gutschrift auf das Kundenkonto ist für dich günstiger als eine Rückbuchung und für den Kunden schneller verfügbar.

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