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Shopware B2B Plugin

Shopware Schnellbestellung: Artikelnummern und Mengen direkt erfassen

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Ein professioneller Einkäufer sucht keine Produkte. Er kennt sie. Er weiß, dass er 12 Kartons Handschuhe, 4 Kanister Reiniger und 60 Wischbezüge braucht, und er hat die Artikelnummern in seiner Liste stehen. Was er will, ist ein Feld, in das er tippen kann.

Was er in vielen Shops stattdessen bekommt: 24 Klicks. Suchfeld, Ergebnisliste, Produktseite, Menge, in den Warenkorb, zurück, nächster Artikel. Bei zwanzig Positionen dauert das zwanzig Minuten — und beim nächsten Mal ruft er wieder an, weil das schneller geht. Dieser Artikel zeigt, wie eine Schnellbestellung aufgebaut sein muss, damit sie diesen Anruf ersetzt.

Die Ertragswerke B2B Suite bringt dafür eine Schnellbestellung mit Favoriten, hinterlegbaren Standardmengen und Tastaturbedienung mit. Der Maßstab ist dabei nicht ein anderer Shop, sondern das Telefon — schneller als ein Anruf beim Innendienst muss sie sein, sonst wird sie nicht benutzt.

Was ist eine Schnellbestellung in Shopware?

Eine Erfassungsmaske, in der ein Kunde mehrere Artikel in einer einzigen Ansicht zusammenstellt — über Artikelnummer oder Produktname, mit direkter Mengeneingabe je Zeile und gemeinsamer Übernahme in den Warenkorb. Sie ersetzt das Durchklicken einzelner Produktseiten und ist auf wiederkehrende Beschaffung mit vielen Positionen ausgelegt.

Was sie von der normalen Suche unterscheidet

Die reguläre Produktsuche ist auf Entdecken ausgelegt: Bilder, Filter, Vergleich, Beratung. Ein Einkäufer, der seinen Bedarf kennt, braucht das nicht — für ihn ist jedes zusätzliche Element ein Umweg. Die Schnellbestellung dreht die Priorität um: Zeile, Menge, nächste Zeile.

Normale Produktsuche Schnellbestellung
Ziel Produkt finden und bewerten Bekannten Bedarf erfassen
Darstellung Bilder, Filter, Details Kompakte Liste
Weg pro Artikel Suche, Detailseite, Warenkorb Eine Zeile
Geeignet für Neukunden, Sortimentsentdeckung Wiederbeschaffung

Wie können Kunden per Artikelnummer bestellen?

Über ein Eingabefeld, das sowohl Artikelnummern als auch Produktnamen erkennt und passende Treffer direkt vorschlägt. Der Kunde übernimmt den Treffer, trägt die Menge in derselben Zeile ein und springt weiter zur nächsten Position. Alle erfassten Zeilen gehen anschließend gemeinsam in den Warenkorb.

Warum die Artikelnummer der schnellste Weg ist

Die Artikelnummer ist eindeutig. Ein Produktname ist es selten — „Handschuhe Nitril" liefert acht Treffer in vier Größen. Wer aus einer internen Bedarfsliste oder einem Warenwirtschaftssystem arbeitet, hat die Nummer ohnehin vor sich. Wichtig ist deshalb, dass die Suche auf beides reagiert: Nummer für die Profis, Name für alle anderen.

Was die Suche zusätzlich abdecken sollte

  • die Herstellernummer, wenn Kunden danach arbeiten
  • eine kundenseitige Artikelnummer, falls du sie pflegst
  • Teiltreffer, damit auch unvollständige Eingaben funktionieren
  • Varianten mit erkennbarer Unterscheidung in der Trefferliste

Warum ist eine Schnellbestellung im Geschäftskundengeschäft wichtig?

Weil sie darüber entscheidet, ob wiederkehrende Bestellungen im Shop landen oder am Telefon. Ein Einkäufer wählt den schnellsten Weg. Ist der Shop langsamer als eine Mail an den Vertriebsinnendienst, gewinnt die Mail — und du zahlst für jede Bestellung mit Bearbeitungszeit, statt sie automatisiert entgegenzunehmen.

Was eine telefonische Bestellung tatsächlich kostet

Schritt Aufwand bei dir
Anruf entgegennehmen Zeit im Innendienst
Positionen aufnehmen Fehlerrisiko bei Nummern und Mengen
Erfassung im System Doppelte Arbeit
Rückbestätigung Weitere Mail oder weiterer Anruf
Korrektur bei Missverständnis Retoure oder Nachlieferung

Die Schnellbestellung verlagert diese Schritte zum Kunden — nicht, weil du ihm Arbeit aufbürdest, sondern weil er sie ohnehin schon einmal gemacht hat, als er seine Bedarfsliste erstellte.

Der Effekt auf die Bestellfrequenz

Ein niedrigschwelliger Bestellweg wird häufiger genutzt. Kunden, die alle zwei Wochen nachbestellen könnten, es aber wegen des Aufwands monatlich bündeln, gehen zurück auf ihren tatsächlichen Rhythmus. Das erhöht nicht zwingend den einzelnen Auftragswert, aber die Zahl der Bestellungen und damit die Bindung.


Können häufig bestellte Produkte als Favoriten gespeichert werden?

Ja, und das ist die eigentliche Beschleunigung. Statt jedes Mal zu suchen, arbeitet der Kunde mit einer vorbereiteten Liste seiner Standardartikel. Diese Favoritenliste ist die sinnvolle Standardansicht der Schnellbestellung: Sie öffnet sich direkt mit den Artikeln, die dieser Kunde tatsächlich bestellt.

Warum Favoriten die Suche schlagen

Auch eine schnelle Suche kostet pro Position mehrere Sekunden und einen Gedanken. Eine Favoritenliste kostet nichts — die Artikel stehen bereits da, der Kunde trägt nur Mengen ein und lässt leere Zeilen leer. Bei einem Sortiment von 30 Standardartikeln ist das der Unterschied zwischen fünf Minuten und einer Minute.

Der Nebeneffekt auf die Sortimentstreue

Was auf der Favoritenliste steht, wird bestellt. Was dort fehlt, wird vergessen. Das ist ein starkes Argument dafür, deinen Kunden beim Aufbau ihrer Listen aktiv zu helfen — etwa im ersten Gespräch nach der Freischaltung. Eine gut gepflegte Favoritenliste ist eine der wirksamsten Bindungen an deinen Shop.


Was ist der Unterschied zwischen persönlichen und firmenweiten Favoriten?

Persönliche Favoriten gehören einem einzelnen Mitarbeiter und spiegeln seinen Arbeitsbereich. Firmenweite Favoriten gelten für alle Besteller des Unternehmens und bilden das offizielle Standardsortiment ab. Beide existieren nebeneinander — und ein Mitarbeiter kann einen firmenweiten Favoriten für sich ausblenden, wenn er ihn nie bestellt.

Warum beides gebraucht wird

Persönlich Firmenweit
Gepflegt von Dem Mitarbeiter selbst Firmenadministrator
Sichtbar für Nur diese Person Alle Besteller
Zweck Eigener Arbeitsbereich Verbindliches Standardsortiment
Beispiel Ersatzteile für die eigene Maschine Reinigungsmittel für alle Standorte

Das Ausblenden ist wichtiger, als es klingt

Ohne diese Möglichkeit wächst die firmenweite Liste über die Zeit auf hundert Positionen, von denen jeder Einzelne fünfzehn braucht. Das Ergebnis ist eine Liste, durch die man scrollt statt sie abzuarbeiten — und die Schnellbestellung verliert genau den Vorteil, für den sie gebaut wurde. Ein persönliches Ausblenden hält die Arbeitsliste kurz, ohne dass jemandem anderen etwas fehlt.


Können Standardmengen hinterlegt werden?

Ja. Zu jedem Artikel lässt sich eine übliche Bestellmenge speichern, etwa eine Verpackungs- oder Losgröße. Diese Menge kann für eine ganze Liste auf einmal eingesetzt werden, sodass der Kunde nur noch die Abweichungen anpasst statt jede Zeile einzeln zu füllen.

Ein konkretes Beispiel

Ein Kunde bestellt monatlich fast immer dieselben Mengen: 12 Kartons Handschuhe, 4 Kanister Reiniger, 60 Wischbezüge, 2 Kartons Müllbeutel. Sind diese Werte als Standardmengen hinterlegt, füllt er die gesamte Liste mit einem Klick und korrigiert diesen Monat nur die Handschuhe auf 18. Aus vier Eingaben wird eine.

Losgrößen und Verpackungseinheiten

Standardmengen haben einen zweiten Nutzen: Sie transportieren die sinnvolle Bestelleinheit. Wenn ein Artikel im 6er-Gebinde kommt, verhindert eine hinterlegte Losgröße die Bestellung von 7 Stück — und damit eine Rückfrage oder eine unerwünschte Rundung bei der Kommissionierung.


Wie funktioniert die Schnellerfassung per Tastatur?

Der Kunde tippt die Menge, bestätigt mit Enter und landet automatisch im Eingabefeld der nächsten Zeile. Ohne Maus, ohne Zwischenklick. Bei zwanzig oder mehr Positionen ist das der spürbarste Unterschied zwischen einer Maske, die als Bestellweg akzeptiert wird, und einer, die nach zwei Versuchen liegen bleibt.

Warum Ergonomie hier zählt

Wer viele Zeilen erfasst, arbeitet im Fluss. Jeder Wechsel zwischen Tastatur und Maus unterbricht diesen Fluss und kostet mehr Zeit als der Klick selbst. Die Vorbilder sind die Erfassungsmasken aus Warenwirtschaftssystemen — dort arbeiten dieselben Menschen jeden Tag, und dort funktioniert Bedienung genau so.

Was bei langen Listen sonst noch hilft

  • eine paginierte Anzeige des Gesamtkatalogs, statt tausende Zeilen auf einmal zu laden
  • die Favoritenansicht als schnell ladende Standardansicht
  • eine erkennbare Summe, die sich beim Tippen mitaktualisiert
  • eine klare Rückmeldung, wenn eine Zeile nicht zugeordnet werden konnte

Wie setzt die Ertragswerke B2B Suite die Schnellbestellung um?

Die Suite stellt eine Erfassungsmaske mit Suche nach Artikelname und Artikelnummer bereit, kombiniert mit persönlichen und firmenweiten Favoriten, hinterlegbaren Standard- und Losgrößen, dem Einsetzen von Standardmengen für die gesamte Liste, Mengeneingabe mit Sprung zur nächsten Zeile per Enter und einer paginierten Ansicht des Gesamtkatalogs. Die Favoriten dienen dabei als performante Standardansicht.

Die Funktionen im Überblick

Funktion Nutzen im Alltag
Suche nach Name oder Artikelnummer Beide Arbeitsweisen werden bedient
Persönliche Favoriten Eigene Arbeitsliste je Mitarbeiter
Firmenweite Favoriten Verbindliches Standardsortiment
Firmenfavorit persönlich ausblenden Kurze, relevante Arbeitsliste
Standard- und Losgrößen Weniger Eingaben, korrekte Gebinde
Standardmengen für die ganze Liste Komplette Bestellung in einem Schritt
Enter springt zur nächsten Zeile Erfassung im Fluss ohne Maus
Favoriten als Standardansicht Schneller Einstieg ohne Ladezeit
Paginierter Gesamtkatalog Auch große Sortimente bleiben bedienbar

Was mit den erfassten Positionen passiert

Die Liste geht gemeinsam in den regulären Warenkorb. Dort greifen dieselben Regeln wie bei jeder anderen Bestellung: die für die Firma gültigen Preise und Staffeln, das freigegebene Sortiment, das Einkaufslimit des Mitarbeiters und die verfügbaren Zahlungsarten. Die Schnellbestellung ist ein anderer Eingang, kein anderer Prozess.

Angrenzende Bestellwege

Für sehr große Listen aus einem Warenwirtschaftssystem ist der CSV-Import von Bestellpositionen oft der bessere Weg, für immer gleiche Zusammenstellungen die gespeicherte Bestellliste und für planbare Wiederbeschaffung das Liefer-Abo mit festem Rhythmus.

Kompatibilität

Die Ertragswerke B2B Suite ist mit Shopware 6.6 und 6.7 kompatibel. Die Schnellbestellung nutzt den regulären Shopware-Warenkorb, sodass Preisfindung, Verfügbarkeitsprüfung und Checkout unverändert greifen.


Häufige Fragen

Steht die Schnellbestellung allen Kunden offen?

Sinnvoll ist die Beschränkung auf angemeldete Geschäftskunden. Dort entfaltet sie ihren Nutzen, während sie im Privatkundenbereich eher irritiert.

Greifen individuelle Preise auch in der Schnellbestellung?

Ja, und das ist entscheidend. Ein Preis, der nur auf der Produktdetailseite korrekt ist, erzeugt Rückfragen. Die hinterlegten Firmenpreise und Staffeln gelten in der Erfassungsmaske ebenso wie im Warenkorb.

Was passiert mit Artikeln, die für diesen Kunden gesperrt sind?

Sie erscheinen nicht in der Trefferliste und lassen sich nicht erfassen. Die Sortimentssteuerung wirkt in der Schnellbestellung genauso wie in Katalog und Suche.

Wie viele Positionen sind sinnvoll?

Bis etwa fünfzig Positionen arbeitet die Maske komfortabel. Bei deutlich größeren Bestellungen aus dem ERP ist der CSV-Import der passendere Weg.

Sieht der Kunde die Verfügbarkeit?

Eine Verfügbarkeitsanzeige je Zeile erspart Nachfragen. Sie ist besonders dann wertvoll, wenn Teilmengen sofort und der Rest später geliefert werden können.

Kann eine Schnellbestellung als Bestellliste gespeichert werden?

Genau dafür sind Bestelllisten gedacht: einmal erfasst, benannt gespeichert und beim nächsten Mal in wenigen Klicks wieder geladen.

Funktioniert die Schnellbestellung auf dem Tablet?

Die Erfassung ist auf Tastatureingabe optimiert. Auf dem Tablet ist sie nutzbar, ihre volle Geschwindigkeit spielt sie am Arbeitsplatzrechner aus — dort, wo Einkäufer ohnehin arbeiten.


Die Schnellbestellung ist ein Eingang von mehreren. Zusammen mit Bestelllisten, CSV-Import, Liefer-Abos, individuellen Preisen und Freigabeprozessen ergibt sich daraus ein Bestellsystem, das zu den Abläufen professioneller Einkäufer passt — im Überblick in unserer Seite zum Shopware B2B Plugin.